Verschüttet

Keine Ahnung vom Thema, aber den Deutschen Filmpreis gewinnen

 

Für viele Betroffene und zukünftig Betroffene ein herber Rückschlag auf der Suche nach den Ursachen. Deutschland liegt mal wieder auf der Psycho-Couch und lässt sich streicheln. Da hilft auch Komik nicht weiter.

Anstatt Fördermittel in die Forschung zu stecken, wird ein solcher Blockbuster hoch subventioniert, und mit der Pille der Selbst(hilfe)beruhigung in eine Welt gelobt, die sich offenbar selbst verlassen hat?

Es wird Jahre bis Jahrzehnte dauern, bis der Schotter dieses Ereignisses wieder einen Blick auf die Realität freigibt und echte Hilfe möglich macht.

 

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Der Mann aus dem Meer

 

Der Mann aus dem Meer

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Buchempfehlung

 

„Herr Tourette und ich“ von Pelle Sandstrak

Bericht eines glücklichen Menschen

 

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Connectivity is missing

„This is the first time that we have direct evidence that this connectivity is missing in ADHD,“ said Ali Mazaheri, . . .“ weiter

Diese Erkenntnisse stützen m. E. die These, daß immer unterschiedliche Bereiche des Gehirns mehr und/oder weniger betroffen sind und erklärt die individuelle Ausprägung der ADHS-Varianten. Zudem sehe ich darin den richtigen Weg, Tic-Störungen nicht als eigenständiges ‘Krankheitsbild’ zu interpretieren. Erklärende Logik auch, was die Veränderlichkeit der Symptomatik erklärt, egal ob in sensitiven oder motorischen Bereichen.

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Blogpause vorübergehend beendet

Ein paar (mehr) Monate Urlaub vom Thema tun gut, habe ich festgestellt. Sonst klaut es einem noch das Leben …

… und wie so oft, erschließen sich einem neue Sichtweisen. Interessante Entwicklungen in der Forschung und Eindrücke außerhalb deutsch-normorientierter Engstirnigkeiten bereichern.

Guten Morgen 2010! Ich wünsche allen Lesern hier ein schönes Jahr mit viel Glück, Spaß und Freude

LG sunny

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Anleitung für Berufsjugendliche

 

Karsten Weyershausen hat ein neues Buch herausgebracht: „111 Gründe erwachsen zu werden, …“

„Viele Männer merken nicht, daß sie große Kinder sind – Ein Berufsjugendlicher gönnt sich die ein oder andere Narrenfreiheit – den Respekt seiner Mitmenschen bekommt er aber nicht“

„Wahrscheinlich wird ein Berufsjugendlicher sein Problem gar nicht erkennen, denn das eigentliche Problem haben seine Mitmenschen, die ein übergroßes Kind ertragen müssen.“

Zitate aus einem Interview der Stuttgarter Zeitung vom 30. April 2009

Ich bin eigentlich nicht unbedingt ein Fan sog. „Ratgeber-Literatur“ – sie nervt auf allen Ebenen und quer durch die Republik, bestimmt oftmals Gespräche und Diskussionen und ist doch nur überflüssig. Aber manchmal kommen interessante Sequenzen dabei zutage, die einen nachdenklich werden lassen.

So z.B. in diesem Fall. Ich glaube schon seit längerer Zeit, daß Menschen mit AD(H)S sich Kindlichkeit zunutze machen, um Defizite zu überspielen. Keine unbedingt geplante Handlung, aber eine effektive. Unter dem Schutz mütterlicher Protection war es auch immer möglich, wird es auch immer möglich sein.

Mitmenschen sind aber nicht immer Mütter, selbst wenn, dann haben genau diese in heutigen Zeiten keine Zeit mehr und auch keine Muße, sog. mütterliches Handeln für sich und die Welt zu bedienen. Der Anspruch an Frauen und Mütter, sich in sozialen Berufen zu engagieren, oder wenn möglich sogar ehrenamtlich wird immer mehr zum Gegenstand sozialer Diskrepanzen.

Männer, die ihr Leben lang nichts anderes kannten, die durch Kriegs - und Nachkriegs-Sozialisation schon fast ein Gewohnheitsrecht beanspruchen, was mütterliche Protection betrifft, verlieren zunehmend die Orientierung. Und Männer mit AD(H)S-Handicap stehen durch fehlende Beratung in ihrer Lebensstruktur zunehmend auf dem Schlauch!

Karsten Weyershausen hat das Problem erkannt, nicht zuletzt durch sich selbst, indem er vor der Wahl stand, erwachsen zu werden oder die Liebe seines Lebens zu verlieren. Er selbst sagt: „Die Entscheidung fiel ihm leicht, das Erwachsenwerden dagegen nicht.“ 

Glückwunsch!

PS: AD(H)S – bedingt betrifft dieses Thema durchaus auch Frauen, sie sind allerdings seltener betroffen. Aber wenn, dann sind sie nicht minder anstrengend für ihre Umwelt!

 

 

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Spiegelei

Schon öfter bin ich mal gefragt worden, warum ich ausgerechnet ein Spiegelei als „Titelbild“ auf meinem Blog habe. Das ist ganz einfach: „Kein Ei gleicht dem anderen“, und eben auch ein echtes Spiegelei nicht. Es gibt heute schon diese Zwangsjacken in Herz- und Blumenform … ich weiß, ich weiß … ;-)

Das Magazin „Focus“ hat in Nr. 17 vom 20. April 2009 mein Spiegelei-Idee übernommen und ziemlich drastisch ausgebaut, wie man hier sehen kann.

Ist trotzdem eine gute Idee, die mir gefällt und mein wochenendliches Frühstücks-Ei – egal in welcher Form nicht im geringsten gefährdet! ;-) :-)

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Ein Recht auf Nichtwissen?

Erstmals gelten verbindliche Regeln für Gentests schreibt „Die Welt“ von gestern. Grundsätzlich ist Politik für Regularien zuständig und verantwortlich, um friedliches, soziales Leben zu ermöglichen. Leider findet seit Jahrzehnten eine Überregulation statt, die Freiheit zunehmend einschränkt, indem sie Entscheidungsmöglichkeiten maßgeblich beeinflusst.

Den Menschen ein Recht auf Nichtwissen gesetzlich zu ‘verschreiben’ ist sowieso schräg,  höchst problematisch ist es  in Zeiten der Hochkultur von Forschung und Wissenschaft. Wenn der Kinderwunsch zum Beispiel davon abhängt, wie bei jungen Leuten in der Familiengründungsphase, die bereits wissen, daß sie genetisch einen Risiko-Faktor in sich tragen. Sie landen im Vakuum solcher unüberlegten Schnellschuss-Gesetze, wie sie das Bundesgesundheitsministerium nun schon seit Jahren mit Regelmäßigkeit auf den Tisch legt.

Auch wird die kriminelle Energie auf dem Arbeitsmarkt gefördert, wie schon die Datenschutzskandale der jüngsten Zeit belegen (Bahn, Telekom etc.) Anstatt Akzeptanz zu fördern, fördert man Diskrepanz und verweigert Betroffenen Verteidigungsmöglichkeiten, siehe die Ausnahmeregelungen für Versicherungsunternehmen und Arbeitgeber.  Es ist politische Arroganz, die Bürgern Dummheit attestiert  und sie ein weiteres Mal um ein Stückchen Freiheit bringt!

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